Fink: Alles klar mit Austria

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Fink und Austria sind sich einig. Jetzt geht's nur mehr um letzte Details.

Es lag bereits ein unterschriftsreifer Vertrag von Sparta Prag auf dem Tisch, dann funkte auch noch Hannover 96 dazwischen, aber am Mittwoch sagte Thorsten Fink (47) allen Austria-Konkurrenten ab. Grund: Der deutsche Star-Coach hat sich für die Austria entschieden. Und das nicht nur wegen der Sprache. Auch die Chemie mit Franz Wohlfahrt stimmt.

+++ Fink bei Austria in Pole-Position +++

Sogar über Spieler wurde gesprochen
Fink kennt Austrias Sportboss aus der deutschen Bundesliga und von unzähligen Pezzey-Turnieren. Sie haben dieselbe Spielphilosophie, sind ähnliche Typen. Gemeinsam wollen sie nun bei den Violetten eine neue Mannschaft aufbauen.

Sogar über Transfers wurde schon gesprochen. Ein Abwehrspieler und ein defensiver Mittelfeldspieler sollen kommen. Letzterer scheint Ognjen Vukojevic (31) zu sein. Laut kroatischen Medien ist mit dem 55-fachen Teamspieler von Dinamo Zagreb alles klar. Fink muss nur noch sein Okay geben. Außerdem ist Marc Janko ein interessanter Kandidat. Immerhin kennt Fink den Sturmriesen aus gemeinsamen Zeiten bei Red Bull. Alles Themen, die heute beim Gesprächsgipfel behandelt werden. Der steigt übrigens in München. Wohlfahrt ließ es sich nicht nehmen den Deal mit Fink in dessen Heimatstadt klarzumachen. Die Präsentation des neuen Austria-Trainers soll dann am Samstag stattfinden.

Fink im Interview: "Angebot reizt mich sehr"
ÖSTERREICH:
Herr Fink, kommen Sie jetzt zur Wiener Austria?
Thorsten Fink: Das Angebot ist da und reizt mich sehr. Ich habe in Österreich nur positive Erfahrung gemacht, ich kann mich mit der Mentalität identifizieren.

ÖSTERREICH: Sind Sie sich finanziell schon überhaupt mit den Violetten einig?
Fink: Da gibt es überhaupt keine Probleme. Wichtig ist für mich, dass man bei der Austria was bewegen kann.

ÖSTERREICH: Hat Sie Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt mit seinem Konzept überzeugt?
Fink: Ja, wir haben ähnliche Ideen, sein Konzept hat mir gefallen.

ÖSTERREICH: Können Sie Ihre Pläne mit der Austria etwas konkreter formulieren?
Fink: In Österreich gibt es viele Talente, die man aus der Akademie heranführen kann. Ich arbeite gerne mit jungen Spielern. Aber: Ganz auf Routiniers kann man nicht verzichten. Die Mischung muss stimmen.

ÖSTERREICH: Werden Sie Ihr eigenes Trainer-Team mitnehmen.
Fink: Ja, einen Co-und Athletiktrainer. Dazu soll ein alter Haudegen von der Austria kommen. Das passt.

erstellt am 28. Mai 2015, 10:34

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