Test-Offensive: Wien will Corona-Ampel auf Orange stellen

Test-Offensive: Wien will Corona-Ampel auf Orange stellen | Ziel erstmals vor Weihnachten erreicht
© APA/GEORG HOCHMUTH

Lassen sich genug Wiener testen, könnte die Ampel bald Orange leuchten.

Eigentlich war es in der letzten Sitzung der Ampel-Kommission fast schon so weit: Noch bevor der harte Lockdown begann, hatte Wien am 22. Dezember in der „risikoadjustierten Bewertungstabelle“ der Kommission als einziges Bundesland einen Wert unter 100 Punkten: Es waren 97,2.

Top-Wert

Damit hätte Wien – neben den Bezirken Mistelbach mit 96,0 Punkten und Hollabrunn mit 70,4 Punkten – schon vor Weihnachten erstmals die Bedingungen erfüllt, um von Rot auf Orange gestellt zu werden.

Testoffensive

„Schuld“ daran ist zunächst, dass zuletzt am 4. Oktober die Zahl der Neuinfektionen so niedrig war wie etwa am Sonntag. Und dass die Testzahl in die Bewertung einberechnet wird. Sie liegt mit 10.601 pro Tag österreichweit klar auf dem 1. Platz – im Mai lag die Zahl der täglichen Tests noch bei 1.630.

Mit der Strategie „Testen, testen, testen ...“ will Wien die nötigen 20 Tage unter dem Wert von 100 schaffen und dann bald nach dem Start ins neue Jahr in glänzendem Orange erstrahlen.

Deshalb appelliert Gesundheitsstadtrat Peter Hacker: „Geht gratis testen!“ Er ersucht etwa alle Bundesländerheimkehrer, möglichst vor dem ersten Arbeitstag zum Test zu gehen. „Fischt“ Wien da viele Infizierte raus, rückt Orange näher.

Josef Galley

erstellt am 27. Dezember 2020, 22:49

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