Gürtelpool versinkt im Finanzchaos

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Der Gürtelpool wird immer mehr zum Mini-KH-Nord – die Kosten explodieren.

Die offiziellen Kosten für die „Gürtelfrische West“ wurden zunächst mit 150.000 Euro beziffert, von denen den Großteil der rote Bezirk Rudolfsheim, den Rest das grün regierte Neubau trugen.

Wie sich jetzt herausstellt, war das erst der kleinere Teil der Misere. Denn die ÖSTERREICH-Story, dass mindestens 110.000 Euro zusätzlich für Verkehrsmaßnahmen am Gürtel aus den Budgettöpfen von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein stammten, wurde bis heute nicht dementiert, wie Neos-Chef Christoph Wiederkehr anmerkt: „Neos werden auf allen Ebenen mit Anfragen versuchen, Licht ins Finanzdunkel des Pop-up-Populismus zu bringen.“

Tatsächlich wäre es juristisch mehr als fraglich, wenn etwa der Rudolfsheimer Bezirksanteil aus dem „Notfallbudget“ von Bezirkschef Gerhard Zatlokal finanziert wurde, worauf es laut jüngsten ÖSTERREICH-Recherchen klare Hinweise gibt.

Dass jetzt noch einmal für die Übersiedlung des Projekts in den Auer-Welsbach-Park ab 5. September wieder horrende Summen anfallen, die offenbar aus dem Budget der Stadt finanziert werden, bringt laut Wiederkehr das Fass zum Überlaufen: „Die Kosten liegen längst bei mehr als dem Doppelten der ursprünglichen Angaben, nämlich bei etwa 360.000 Euro.“

Nepp: "Das ist das KH Nord des Pop-up-Populismus"

Amtsmissbrauch? „Finan­ziell ist das längst das KH Nord des Pop-up-Populismus“, erklärt FP-Chef Dominik Nepp. Und er ortet noch einen „Skandal“: „Der neue Standort beim Technischen Museum ist mitten im Landschaftsschutzgebiet. Dort mit Containern und Pool anzufahren, ist schlicht rechtswidrig. Das riecht nach Amtsmissbrauch.“(gaj)

erstellt am 26. August 2020, 01:31

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