Höhere Sozialleistungen locken Migranten an

Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Eine neue Studie zeigt, dass die Höhe der Sozialleistungen von entscheidender Bedeutung für den Umzug von Flüchtlingen darstellen.

Kein anderes Thema in Österreich löst so eine Diskussion aus wie das Thema "Zuwanderung" und "Flüchtlinge". Eine neue Studie von Ökonomen der Princeton University belegt jetzt, was ohnehin schon immer viele vermutet haben.

Wenn das "Geld" lockt

Experten sprechen in diesem Zusammenhang von Pull- und Push-Faktoren, die Menschen dazu bewegen, in ein anderes Land umzuziehen. Push-Faktoren sind Gründe wie die staatliche oder religiöse Verfolgung, aber auch Krieg und Vertreibung. "Pull" sind diejenigen, die einen Menschen, der womöglich aus einem Kriegsgebiet geflohen ist, in ein bestimmtes Land ziehen lassen, um dort um Asyl anzusuchen.

"Sozialleistungen" ausschlaggebend

Haben früher die Wissenschafter die Wirkung und die Wichtigkeit von "Sozialleistungen" verneint und als nicht so wichtig erachtet, haben jetzt Ökonomen der Princeton University anhand ihrer Forschungsarbeit das Gegenteil aufgezeigt. Die in Dänemark durchgeführte Untersuchung zeigt ganz klar, dass höhere Leistungen mehr Flüchtlinge anlocken. Auch zwei österreichische Ökonomen schließen sich mit ihrer Arbeit an. Daten von mehr als 21.200 Menschen wurden zwischen 2010 und 2018 in ganz Österreich gesammelt, evaluiert und ausgewertet. Das Ergebnis ist das gleiche: Sozialleistungen ziehen automatisch mehr Leute an.

Wien lockt am meisten

Die Sozialhilfe oder die Mindestsicherung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Wien ist aber bei der Ausschüttung von Geld an der Spitze und dementsprechend führen die meisten Wege von Flüchtlingen in die Hauptstadt. Mit anderen Worten, wenn geringere Leistungen in einem anderen Bundesland ausgeschüttet werden, werden die Menschen automatisch nach Wien gedrängt.

Blümel: Zuwanderung ins Wiener Sozialsystem steigt durch fehlgeleitete SPÖ-Politik

Durch die fehlgeleitete SPÖ-Politik in Wien steigt die Zuwanderung ins Wiener Sozialsystem“, so Wiens ÖVP-Landesparteiobmann Gernot Blümel und zitiert eine neue Studie: „Während Migranten beispielsweise wegen der Kürzung der Mindestsicherung aus Niederösterreich wegziehen, ziehen sie wegen der höheren Sozialleistungen nach Wien.“
 
Eine Princeton-Studie vom Vorjahr hat bereits den Zusammenhang von Sozialleistungen und Migration bestätigt. „Dieser offensichtliche Anziehungsfaktor der Mindestsicherung wird von SPÖ-Sozialstadtrat Hacker gerne als ‚Vollquargel‘ bezeichnet“, so Gernot Blümel. Konkret haben nun auch zwei österreichische Ökonomen festgestellt, dass die Höhe der Sozialleistungen die Auswahl des Wohnortes für Migranten beeinflusst. „Damit ist Hackers Aussage erneut widerlegt. Bürgermeister Ludwig ist gefordert, die Zuwanderung ins Wiener Sozialsystem zu stoppen!“, sagt der Finanzminister und Wiener ÖVP-Chef.


„Wien muss endlich ein vernünftiges und wirkungsvolles Gesetz umsetzen“, erinnert Gernot Blümel an die Gesetzeslage. „Indes leben in Wien 60 Prozent aller Mindestsicherungsbezieher Österreichs, obwohl unsere Stadt nur 20 Prozent der Einwohner Österreichs hat. Seit Rot-Grün in Wien regiert, ist die Anzahl der Bezieher um über 70 Prozent, die Ausgaben um 130 Prozent gestiegen. Klar ist nun: Die Zuwanderung ins Wiener Sozialsystem steigt durch die fehlgeleitete Politik.“ Wer sich für eine Reform der Mindestsicherung in Wien starkmachen möchte, kann das unter www.mindestsicherung-neu.at tun.
 

erstellt am 20. Februar 2020, 09:47

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.