Mega-Krach um Streichung von 120 Lehrer-Jobs

Kopie von Czernohorsky Faßmann
© Fotomontage: oe24; Quelle: APA

Bildungspolitiker wollen ­beweisen, dass Mathe keine ­exakte Wissenschaft ist.

 

Schon wieder kracht es zwischen Regierung und Wien: SP-Stadtrat Jürgen Czernohorszky und Bildungsminister Heinz Faßmann liefern beim Lehrer-Stellenplan den unfreiwilligen Beweis dafür, dass Mathematik doch keine exakte Wissenschaft sein muss.

Wiener Rechnung. Sie berechnen denselben Fall und kommen zu zwei grundverschiedenen Lösungen: Czernohorszky sieht einen Stellenabbau von 120 Lehrern, obwohl es 1.300 Schüler mehr gibt – für diese zahle der Bund zwar 140 Pflichtschullehrer mehr, weitere 40 kämen für Ganztagsschulen hinzu. Andererseits seien aber 300 Posten für Sprachförderung und Integration gestrichen worden – macht 120 Lehrer weniger.

Minister-Rechnung. Heinz Faßmanns Experten rechnen das gleiche Beispiel so: Wien bekäme 140 neue Lehrer wie in Czernohorszkys Rechnung. Es gebe weiters 177 Posten für Deutschförderklassen sowie 1.100 flexibel einsetzbare Lehrer, die etwa in Problemschulen gehen könnten.

„Schule kaputt gespart“. Faßmann spare die Schule kaputt, so Czernhorszky, Wien setze seine Lehrer falsch ein, sagt das Bildungsressort. Das sollte sich ein Maturant in Mathe trauen …Josef Galley

SP-Lehrergewerkschafter: "Schleichende Islamisierung ist ein Problem"

SP-Lehrergewerkschafter Thomas Bulant, der an einer Favoritner NMS unterrichtet, kritisiert die Kürzung des Bundes bei Wiens Lehrern scharf: „Es fehlen uns in Wien sogar 300 Lehrer, weil ab Juni 120 Lehrer für Sprachförderung und Integration gestrichen werden. Diese Lehrer haben wichtige Aufgaben, vor allem die Bekämpfung der schleichenden Islamisierung unserer Gesellschaft, aber auch von Gewaltproblemen. Bund und Stadt Wien müssen das finanzieren.“

erstellt am 28. Jänner 2019, 10:15

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