FPÖ zu Öffi-Kampagne: ,Folge der Massenzuwanderung'

NEpp Manspreading
© Wiener Linien; TZOE/Artner

Hinter dem Aus für breitbeiniges Sitzen in den Wiener Öffis sehen die Freiheitlichen eine ganz andere Agenda und führen die Kampagne auf Zuwanderung zurück.

In Zukunft heißt es: Beine in den Öffis zusammenhalten. Die Wiener Linien veröffentlichten am Montag einen Schummelzettel in den sozialen Medien, der Männern veranschaulichen sollte, dass künftig breitbeinig dasitzen vermieden werden soll. Immerhin nimmt es oft genug mehr Platz ein, als gewünscht.

"Bist du ein Ehrenmann, halt deine Beine zam"; so der Slogan der Kampagne. Der ein oder andere User staunte nicht schlecht, als er dies las. Und auch die FPÖ reagierte prompt. "Schadhafte Züge, Verspätungen, Drogendealer, Baustellenchaos, Liftsperren, überfüllte Züge, Bettlerunwesen, Kriminalität usw. sind Dauerzustand im Bereich der öffentlichen Verkehrsbetriebe", heißt es in einer Aussendung. Für die FPÖ Wien liegt der Hund woanders begraben.

Die Wiener Freiheitlichen sehen diese Kampagne nämlich als Folge der Massenzuwanderung. "Wie selbst die Wiener Linien in der jetzt veröffentlichten Grafik zeigen, könnte das Problem des breitbeinigen Sitzens wohl mit der unkontrollierten Massenzuwanderung aus fernen Ländern mit anderen kulturellen Sitten und dem damit verbundenen Macho-Gehabe zu tun haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass man sich diesem Thema gerade jetzt widmet", so Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp.

 

erstellt am 04. November 2019, 13:50

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