"Wien erhält deutlich mehr Kinderärzte"

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© C. Jobst/PID

Sonja Wehsely (SPÖ) zieht die Konsequenzen aus dem Wartezeiten-Skandal.

Die Story von ÖSTERREICH über den Ansturm von vier Mal so vielen Kindern wie an normalen Wochenenden im Donauspital – samt Chaos, stundenlangen Wartezeiten und sogar einem Polizei-Einsatz – hat jetzt rasche Konsequenzen:

Wehsely greift ein. „Im niedergelassenen Bereich braucht es mehr und vor allem flexiblere Angebote für die kinderärztliche Versorgung. Davon profitieren nicht nur Eltern und Kinder, sondern das entlastet auch die Spitäler. Die Stadt ist hier bereits in Abstimmung mit der Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer“, erklärt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) gegenüber ÖSTERREICH.

Im Klartext heißt das, dass sie einer Meinung mit Ärztekammer-Chef Thomas Szekeres ist, der in ÖSTERREICH Sofort-Maßnahmen vorschlägt:

■ „Der Ärztefunkdienst muss ausgebaut und um Kinderärzte ergänzt werden, was teilweise schon passiert.“

■ „Wir brauchen gerade in den Bezirken, die am stärksten wachsen, also vor allem in der Donaustadt, mehr niedergelassene Ärzte. Insgesamt fehlen in Wien derzeit 300.“

■ „Wochenend-Dienste für niedergelassene Ärzte müssen flexibler und attraktiver werden.“   J.Galley

erstellt am 03. Februar 2016, 07:03

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