Wiener Schneider-Legende will Geschäft trotz Lockdown öffnen

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Modemacher mit Italo-Wurzeln sorgt für Aufregung in der Innenstadt.

Wenn man auf sich hält, lässt man bei Modemacher Gino Venturini in der Spiegelgasse 9 schneidern – der Kleidermacher ist überaus populär in der besseren Gesellschaft der City. Doch jetzt sorgt Gino Venturini nicht nur für schöne Kleider, sondern auch für große Augen bei seinen Kunden.

Facebook-Posting: "WIr haben ab Montag offen"

Via Facebook postete Venturini am Sonntagabend: „Wir haben ab Montag, 11. Jänner 2021 wieder für Sie geöffnet! Als Mitglied im Bekleidungsgewerbe dürfen wir lt. geltender Verordnung – unter Einhaltung aller Maßnahmen – unser Geschäft in der Spiegelgasse 9 geöffnet halten. Auch Anproben werden wieder möglich sein.“

 

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Gepostet von Gino Venturini am Sonntag, 10. Januar 2021

 

Bundesinnungsmeisterin: Schneider & Co. dürfen offen haben

Und mit seiner Öffnung liegt der Schneider nicht im Unrecht, so Bundesinnungsmeisterin Christine Schnöll. In der Öffentlichkeit ist oft unklar, welche Wirtschaftsbereiche im dritten Lockdown nun geöffnet haben dürfen und welche nicht. „Dadurch entsteht der Eindruck, dass nur Lebensmittelgeschäfte, Apotheken usw. offen haben, produzierende Handwerksbetriebe oder nicht körpernahe Dienstleister aber nicht. Das entspricht jedoch nicht der Rechtslage“, stellte Schnöll in einer Aussendung im Dezember klar.

So dürfen alle nicht körpernahen Dienstleister und produzierenden Handwerke, zu denen die Bekleidungsgewerbe wie Damen/Herrenkleidermacher, Änderungsschneider, Wäschewarenerzeuger, Stricker, Kürschner, Säckler zählen, legal offen halten.
 

erstellt am 10. Jänner 2021, 21:16

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