Verkäufer: ''Die Menschen sind sehr aggressiv''

Einkaufswagen
© Symbolbild/Getty Images

Vor den Liften bildeten sich Schlangen mit prall gefüllten Einkaufswägen. 

Wien. Im Q19 in Wien war heute, Samstagvormittag, der Besucherandrang groß. Vor den Liften bildeten sich Schlangen mit prall gefüllten Einkaufswägen. Auch in den Geschäften war die Frequenz hoch. "Seit gestern ist es wirklich arg", so ein Verkäufer in einem Sportgeschäft. Und auf Nachfrage: "Die Menschen sind sehr aggressiv. Die Stimmung ist wirklich seltsam". "Am Montag wird es noch ärger", erwartet ein anderer Verkäufer, der auch die hohe Frequenz am heutigen Samstag bestätigt.

Dabei sollte sich herumgesprochen haben, dass manche Produkte, etwa Yogamatten, schon seit dem 1. Lockdown ausverkauft sind. "Da können doch wir Verkäufer nichts dafür", erklärten die "Helden des Alltags" zur APA.

Doch nicht nur bei den Verkäufern sind gute Nerven gefragt, auch bei den Arbeitgebern ist die Stimmung angespannt. "Für unsere Branche ist der harte Lockdown das Worst Case Szenario. November und Dezember sind die beiden umsatzstärksten, wichtigsten Monate des Geschäftsjahres. Pro Lockdown-Woche rechnen wir im Non-Food Handel mit einem Umsatzausfall von mindestens 900 Millionen Euro", rechnete der Handelsverband heute in einer Aussendung vor.

erstellt am 14. November 2020, 13:48

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