Verfolgungsjagd: Fast 50 Anzeigen gegen Auto-Lenker

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© Symbolbild (Getty Images)

Fußgänger mussten zur Seite springen - verursachte Verkehrsunfälle mit Fahrerflucht. 

Wien. Zwei Streifenbeamte wollten gestern aufgrund einer niederschwelligen Verwaltungsübertretung eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle bei einem Pkw-Lenker durchführen, wie die Polizei in einer Aussendung schreibt. Der Lenker ignorierte jedoch die Anhaltebefehle und flüchtete ohne jegliche Rücksicht auf die Allgemeinheit. Er setzte während dieser Verfolgung diverse teils schwere Verwaltungsübertretungen und verursachte Verkehrsunfälle mit Fahrerflucht. Darüber hinaus wurde eine erhebliche Zahl an Unbeteiligten gefährdet, so mussten bspw. Fußgänger zur Seite springen und es wurde auch versucht, einen Polizeiwagen zu rammen.

In der Haymerlegasse parkte der Mann das beschädigte Fahrzeug ein, wechselte die Kleidung und versuchte, zu Fuß weiter zu flüchten. Hier stellte sich heraus, dass der Mann einen Gips an einem Bein trug. Es erfolgte die Anhaltung und Festnahme. Er hatte zuvor noch die Kennzeichen des Autos heruntergerissen und unter das Fahrzeug geworfen.

Der Beschuldigte (33, Stbg: Österreich) war während der gesamten folgenden Amtshandlung aggressiv gegenüber den Polizisten und setzte auch mehrere Widerstandshandlungen. Der 33-Jährige verweigerte die Untersuchung auf Beeinträchtigung durch Alkohol und Suchtgift. Er verlor an Ort und Stelle Führerschein, Zulassungspapiere und Kennzeichen.

Der Mann muss sich wegen 47 teils schweren Verwaltungsübertretungen sowie wegen der gerichtlich strafbaren Handlungen (mehrfacher Widerstand gegen die Staatsgewalt, mehrfache versuchte schwere Körperverletzung, vorsätzliche Gemeingefährdung, Gefährdung der körperlichen Sicherheit sowie Suchtmittel-Delikte) verantworten.

erstellt am 06. Mai 2020, 10:08

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