Nächste Polizei-Razzia bei Szene-Wirt Martin Ho

Martin Ho Pratersauna
© APA/ROBERT JAEGER

Polizeiaufgebot in der City: Am Freitagabend schloss die Exekutive den Club X.

 

Wie ÖSTERREICH mehrfach berichtet hat, zuletzt Ende August, halten sich Szenegastronom Martin Ho und sein elitärer Club X in der Wollzeile nicht ganz an die gesetzlich festgeschriebene Sperrstunde.

Die endet bekanntlich um 1 Uhr in der Früh. Etwa um diese Zeit klopfte die Polizei am Freitag für eine Razzia an der Tür des Memberclubs.

Für dessen Öffnung benötigen Mitglieder bekanntlich einen eigenen Schlüssel – den brauchte die Exekutive in Begleitung des Gewerbekontrollamts (MA 63) nicht. Nach einer Observierung wurden erst die Gäste nach Hause geschickt und dann der Club geschlossen.

Ein Insider zu ÖSTERREICH: „Der Club war um 2 Uhr in der Früh noch voll, die Abstandsregelungen wurden missachtet.“ Seitens der Polizei wurde betont, dass „es sich um eine gewöhnliche Gewerbekontrolle“ handelte. Es setzte jedenfalls keine Festnahmen oder Anzeigen.

Somit wurde Samstagabend der feuchtfröhliche Club-Betrieb wieder aufgenommen. Immerhin: Jeder Gast muss sich im „X“ beim Betreten ­registrieren lassen und es wird Fieber gemessen.

erstellt am 13. September 2020, 23:59

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