Mann im Corona-Anzug sorgt in Wien für Wirbel

Coronavirus Lainzer Tiergarten
© Leserreporter

Ein Spaziergänger im Lainzer Tiergarten kassierte wegen seines Outfits durchaus erstaunte Blicke.

Die Menschen in Österreich zeigen sich aufgrund der Corona-Epidemie durchaus besorgt. Viele wollen vorbereitet sein, um sich gegen den Virus zu wappnen und der ein oder andere geht auf Nummer sicher und schottet sich sogar ab. Die anderen greifen zu anderen Mitteln und scheinen alles zu tun, um sich vor einer Infizierung zu schützen. So zum Beispiel auch jener Mann, der am Samstagnachmittag einen gemütlichen Spaziergang durch den Lainzer Tiergarten gemacht hat. Allerdings stach er den Passanten durchaus ins Auge. Er war nämlich nicht nur im Ganzkörperschutzanzug unterwegs, sondern auch noch mit Mundschutz und Handschuhen ausgestattet.

Das ist freilich nicht notwendig. Man sollte allerdings die Maßnahmen der Bundesregierung beachten. Soziale Kontakte weitestgehend meiden - vor allem mit älteren und kranken Menschen. Wenn es möglich ist, sollte man von zu Hause aus arbeiten und Restaurantbesuche und Massenveranstaltungen meiden. 

Hamsterkäufe in Super- & Baumärkten

Die Versicherung der Regierung, dass die Lebensmittelgeschäfte jedenfalls geöffnet bleiben, hat am Freitag einen Ansturm auf die Supermärkte nicht verhindern können. Beim Lokalaugenschein in heimischen Supermärkten zeigte sich, dass die Regale mit Brot und Haltbarmilch teilweise bereits zu Mittag komplett ausgeräumt waren. Auch Toilettenpapier und Mineralwasser gehörten zu den absoluten "Rennern".

Aber nicht nur die Supermärkte sind gestürmt worden, großer Andrang herrschte auch in den Baumärkten. "Es war wie bei einem großen Abverkauf", erzählte ein Mitarbeiter einer großen Heimwerkerkette in Oberösterreich.

"Einen Haufen Rigipsplatten haben sie sich gekauft, palettenweise Zement und Waschbecken." Einer habe vier Armaturen genommen und gemeint: "Die kann man immer brauchen." Ein anderer Kunde wollte 50 Holzstaffeln auf seinem Autodach transportieren. Auch Fließen, Isoliermaterial und Badmöbel seien gefragt gewesen.



 

erstellt am 14. März 2020, 14:11

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