Mädchen (8) bohrte sich Drogen-Spritze durch die Hand

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Erneut wurde ein Volksschulkind am Spielplatz in Wien-Mariahilf von einer Drogenspritze verletzt.

 

Die Situation rund um das Suchthilfezentrum Jedmayer in Wien-Mariahilf ist offenbar wieder außer Kontrolle geraten und sorgt für Aufregung. Suchtgiftkranke hinterließen auf einem nahegelegenen Kinderspielplatz ihre Spritzen. Ein acht Jahre altes Mädchen aus Russland geht deswegen derzeit durch die Hölle.

Monika spielte mit einem Nachbarsbuben am Dienstag im Minna-Lachs-Park in unmittelbarer Nähe der Drogenszene am Westbahnhof und in der Gumpendorfer Straße. Dort kletterte sie auf die Tunnelrutsche, verlor aber dann das Gleichgewicht und stürzte. Plötzlich spürte die Achtjährige einen Stich. Eine gebrauchte Drogenspritze, die im Rindenmulch war, hatte sich durch ihre Hand gebohrt.

Zuvor Sechsjährige von Spritze im Park gestochen

Eine Zeugin leistete sofort Erste Hilfe und verständigte die Einsatzkräfte. Eine Infektion, schlimmstenfalls sogar mit HIV oder Hepatitis, ist nicht auszuschließen – eine medizinische Abklärung dauert allerdings mehrere Wochen.

Verletzt. Bereits im September 2018 kam es zu einem ähnlichen Vorfall im selben Park: Eine Sechsjährige hatte sich beim Spielen an einer Drogenspritze gestochen und verletzt.

Seither ist die Angst der ­Eltern im Grätzel groß.

erstellt am 05. Juli 2020, 00:01

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