"Gürtelfrische": Fantasiezahlen zu Badegästen?

Gürtel-Pool
© APA/HANS PUNZ

Swimmingpool soll schon 10.000 Besucher gehabt haben, sagen die Veranstalter.

Rudolfsheim. Schon wieder sorgt die „Gürtelfrische West“ samt Schwimmbad für sechs Personen mitten am Kreuzungsplateau der Felberstraße für Wirbel.

Diesmal kam zunächst eine Jubelmeldung der Veranstalter: Es seien schon 10.000 Besucher in den ersten zehn Tagen da gewesen – also über 1.000 pro Tag.

Längere Öffnung. Und die in internationalen Medien durchaus positiv beschriebene Aktion sei so erfolgreich, dass ab heute die Öffnungszeiten des Pools verlängert werden. Ab sofort können die maximal sechs Personen im Pool bis 21 Uhr planschen. Die anderen Bereiche wie der Gastro-Kiosk und der Eventbereich seien bis 22 Uhr geöffnet.

Kritik. Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp will diese Zahlen nicht glauben: „So viele Besucher gibt es bestenfalls, wenn man die Tausenden Autofahrer mitzählt, die wegen des Planschbeckens im Stau stehen. Das bleibt eine ­grüne Schnapsidee, die viel Geld kostet, das man besser für Jungfamilien und Armutsbekämpfung einsetzen könnte.“ 

VP-Klubchefin Elisabeth Olischar befürchtet durch die längeren Öffnungszeiten eine „weitere Kostenexplosion bei Hebeins ­Populismus-Projekt.“

erstellt am 19. August 2020, 23:01

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