Große Trauer: Vermisster Rapid-Fan in Mexiko ermordet

Große Trauer: Vermisster Rapid-Fan in Mexiko ermordet | Ultras verabschieden sich in Posting
© privat; Facebook

Seit drei Wochen galt Florian als vermisst. Jetzt fanden die Behörden seine Überreste. Der 37-Jährige wurde in Mexiko Opfer eines Verbrechens. Die Trauer in Hütteldorf ist groß.

Florian Kafka (37) aus Wien, ein eingefleischter Rapid-Fan, wollte dem Lockdown in Österreich entfliehen und stattdessen die warmen Temperaturen in Mexico genießen - doch vor drei Wochen verlor sich seine Spur. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Nun scheint fix zu sein, dass sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet haben. Florian ist tor. Er soll in Mexiko von einer Drogenbande entführt und ermordet worden sein.

Die Rapid-Community trauert öffentlich um Florian und nahm in einem Posting auf Facebook Abschied. "Wir verabschieden uns von einem unnachahmlichen Freigeist und großen Rapidler. Flo war immer für eine skurrile Geschichte aufgelegt und hat trotzdem nie aus etwas eine große Geschichte gemacht. Unkonventionelle Typen wie er machen die Rapid-Fanszene zu dem was sie ist. Mit ihm haben wir einen der herzlichsten und verrücktesten Menschen verloren, der in den letzten Jahrzehnten zum SK Rapid Wien ging. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und Freunden. Flo, du wirst uns fehlen. Ruhe in Frieden", so die Ultras.

 

Leider ist es mittlerweile traurige Gewissheit: Florian Kafka wurde in Mexiko getötet.

Wir verabschieden uns von einem...

Gepostet von Rechtshilfe Rapid am Freitag, 1. Januar 2021

 

Vater alarmierte Polizei

Die Polizei suchte fieberhaft nach dem Wiener. Zuletzt wurde der 1,80 große Arztsohn in Baja California gesehen. Als sich Kafka nicht wie gewohnt bei seiner Familie und Freunden meldete und sich nach den Spielergebnissen seiner Lieblings-Fußballmannschaft erkundigte - und auch sonst nicht auf Nachrichten reagierte - alarmierte sein Vater die Polizei. Der 37-Jährige war mit einem Mietauto von der Millionen-Metropole Mexiko-Stadt Richtung Norden in den Bundesstaat Sonora gefahren, heißt es von Seiten der Polizei. Das Fahrzeug konnte später in der Kleinstadt Benjamin Hill gefunden werden - allerdings war das Auto leer. Jetzt fand man seine verkohlten Überreste.

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erstellt am 01. Jänner 2021, 20:50

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