Gewalt-Eskalation bei Demos: Favoriten im Ausnahmezustand

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Ausnahmezustand in Wien-Favoriten: Seit Tagen herrscht Krieg zwischen Türken und Kurden.

Mehrere Hundert Polizisten, die WEGA und ein Hubschrauber stehen seit Tagen bei den Kurden-Demos in Favoriten im Alarm-Einsatz:

Alles begann am Mittwoch bei einer angekündigten Kundgebung von Kurden gegen Gewalt an Frauen am Keplerplatz. Mehrere Türken provozierten und attackierten die Demonstranten. Zudem machten Anhänger der ultranationalistischen „Grauen Wölfe“ den in Österreich verbotenen Wolfsgruß. Postings in sozialen Netzwerken zeigen, dass die türkischen Männer von den eigenen Eltern (allesamt Erdogan-Fans und streng religiös) auf die Straße geschickt und bejubelt wurden.

Demo Favoriten

Tags darauf störten mehrere hundert Türken erneut die Kurden-Demo. Mit „Allahu Akbar“-Rufen gingen sie auf die Aktivisten und Polizisten los und bewarfen sie mit Steinen, Flaschen und Böllern. Dabei wurden zwei Uniformierte verletzt. Zudem wurde ein Polizeihund von Teilen einer Waschbeton-Platte getroffen und verletzt. Mehrere Festnahmen und 34 Anzeigen gab es an diesem Tag.

Demo Favoriten

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Polizisten erneut mit Böller beworfen

Knall. An Tag drei – am Freitag – fand in Favoriten erneut eine Demo mit rund 500 Aktivisten statt. Auch hier wurde die Demo von einem türkischen Mob gestört. Erneut flogen Steine und Böller durch die Luft. Die Beamten wurden mit Feuerwerkskörpern beworfen. Durch den Knall eines Böllers erlitten fünf Einsatzkräfte einen Tinnitus, ein Uniformierter wurde von einer Flasche an der Schulter getroffen und ebenfalls verletzt. Insgesamt kam es zu drei Festnahmen. Ein linker Demonstrant wurde am Heimweg verfolgt und beim Hauptbahnhof verprügelt.

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Graue Wölfe aus Hamburg kommen mit Reisebussen

Erhöhte Wachsamkeit war für die Polizei bei der Demo am Samstag geboten. „Die Grauen Wölfe aus Hamburg haben sich zusammengetan und sind auf dem Weg nach Wien“, so eine in Deutschland lebende Kurdin gegenüber ÖSTERREICH. Am Ende verlief diese aber weitgehend ruhig. Aber auch hier wurden vereinzelt Böller geworfen und der Wolfsgruß gezeigt.

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erstellt am 28. Juni 2020, 00:38

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