Feuerwehr-Mann in U-Bahn k.o. geprügelt

Terror-Anschlag in Wien | Wiener Innenstadt wieder mit Oeffis erreichbar
© APA/ROLAND SCHLAGER

Nach dem Dienst in einem Theater machte ein Berufs-Floriani am Heimweg eine schmerzhafte Erfahrung.

 

Der Vorfall in der U-Bahn-Station Leopoldau ereignete sich, wie erst jetzt bekannt wurde, vor einer Woche. Ein Kollege des schwer verletzten Opfers geht damit jetzt an die Öffentlichkeit – und auf Nachfrage wird die Prügel-Attacke am 15. Oktober um 22.40 Uhr von Polizeisprecher Marco Jammer gegenüber ÖSTERREICH bestätigt.

Demnach hatte das spätere Opfer an diesem Abend den Brand­sicherheitsdienst in einem City-Theater versehen. Danach fuhr er in Uniform mit der U1 zu seinem in der Park&Ride-Anlage Leopoldau abgestellten Auto. Unterwegs dorthin geriet er in der U-Bahn in Streit mit drei Jugendlichen, angeblich Tschetschenen, die ihn wegen seiner Uniform anpöbelten. Auf dem Fußweg von der U1 zu seinem Auto wurden dem Familienvater von hinten die Füße weggezogen, sodass er zu Boden fiel. Dann wurde auf ihn eingetreten, worauf er noch am selben Tag im Spital operiert werden musste.

Laut Polizei wird nach ­einem unbekannten Schläger gefahndet, zwei weitere Jugendliche, die vor Ort aufgegriffen wurden, sagen, sie wären nur Zeugen gewesen. Aber geholfen haben sie dem Feuerwehrmann auch nicht. Die Ermittlungen laufen. (kor)

erstellt am 21. Oktober 2020, 23:06

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