Erster Blick auf das neue Dusika-Stadion

Erster Blick auf das neue Dusika-Stadion | Details zur neuen Arena sind vielversprechend
© ZT Raumkunst/ wien.gv.at

Für den Bau wird die „Gemeindemilliarde“ angezapft – der Zeitplan ist sportlich.

SPÖ-Stadtrat Peter Hacker verteidigte die Pläne für den Abriss des Dusika-Stadions mit Zahlen. „Eine Sanierung des nicht mehr zeitgemäßen Bauwerk hätte alleine 20 Millionen Euro gekostet.“

Hacker ging gleichzeitig auf die Auslastung der darin befindlichen Radbahn ein. „Die letzten beiden Radsportveranstaltungen von großer Bedeutung haben 2005 und 1987 stattgefunden.“ Und dann kamen auch noch die Zuschauerzahlen aufs Tableau: „Bei einem Fassungsvermögen von 5.500 Plätzen – wobei rund 1.500 nicht mehr nutzbar sind – lagen die Zahlen in den letzten Jahren zwischen null und 150.“

„Fressen“

Würde die Stadt am Dusika-Stadion festhalten, wäre das „ein Fressen für den Rechnungshof“, so Hacker. Eine Zukunfts­lösung für die Radsportler werde erarbeitet.

Moderne Arena

Anatol Richter, Chef der für Sportstätten zuständigen MA  51, stellte erste Details des Nachfolgeprojekts vor. Geplant sei eine 3.000 Zuseher fassende Arena. Im Untergeschoß dreht sich alles um den Ballsport. Binnen weniger Stunden soll zwischen Event-Betrieb mit Tribünen und Trainingsmodus gewechselt werden. Eine Leichtathletikhalle soll nur für Training inkludiert sein. Geräteturnen, ein „Gym“ sowie ein „Bewegungslabor, speziell für Kinder und beeinträchtigte Personen“, runden das visionäre Projekt ab.

Zeitplan

Passend zum Zweck gestaltet sich auch der Zeitplan „sportlich“: Der Kostenrahmen beträgt 50 Millionen Euro – ein Teil der „Gemeindemilliarde“ wird dafür abgerufen: Stadt und Bund teilen sich also die Kosten. Voraussetzung ist, dass der Bau heuer startet und 2023 endabgerechnet wird. Hacker: „Es muss einfach gelingen.“

erstellt am 12. Jänner 2021, 00:34

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema