Das sind die marodesten Spitäler Wiens

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Wiener Spitäler sind in einem besorgniserregenden Zustand: Milliarden müssen investiert werden.

ÖSTERREICH liegt ein Auszug aus dem Bericht der Krankenhausplaner von Lohfert-Praetorius für den Krankenanstaltenverbund (KAV) vor. Die Stadt Wien hat für Herbst 2019 ein Sanierungspaket für die Spitäler angekündigt. Doch bisher gibt es dieses Paket noch nicht, ärgert sich die Opposition.

ÖVP-Wien-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec kritisiert gegenüber 
 ÖSTERREICH, dass laut dem Krankenhausplaner Lohfert-Praetorius die meisten Sanierungsarbeiten im KAV aber erst rund um die Jahre 2028 bis 2030 starten.

Fehlt das Geld noch?

„Offensichtlich sind die 2,7 Milliarden Euro noch gar nicht da, denn warum wird im völlig maroden Wilhelminenspital erst ab 2028 viel Geld investiert, im Hietzinger Krankenhaus überhaupt erst 2033?“

Spitäler-Ranking

Der Studie ist auch ein Spitäler-Ranking zu entnehmen. Es beinhaltet das Baujahr, das Baukonzept und das Verhältnis der Betten zu Krankenzimmer. Die schlechteste Bewertung haben das Krankenhaus Hietzing und Wilhelminenspital erhalten – nur 1,4 bzw. 1,7 Punkte von 4. Das Kaiser-Franz-Josef-Spital und die Rudolfstiftung folgen mit 2,3 Punkten. Das neue KH Nord wird als bestes angeführt.

erstellt am 17. Februar 2020, 01:49

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