Wiener Fußball-Fanklubleiter getötet: Elf Jahre und Einweisung

PROZESS GEGEN 18-JÄHRIGEN
© APA/HELMUT FOHRINGER

Das Urteil im Fall des getöteten Wiener Fußball-Fanklubleiters ist gefallen.

Wien. Nach etwa einstündiger Beratung der Geschworenen ist ein 18-Jähriger am Mittwoch am Wiener Landesgericht rechtskräftig wegen Mordes zu elf Jahren Haft sowie Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher verurteilt worden. Der damals noch 17-Jährige hatte im August 2019 den Fanclub-Leiter eines Wiener Traditionsvereins erschlagen.

Mit Schirmständer und Hammer auf Opfer eingeschlagen

Zwischen dem Burschen und dem 57-Jährigen war es zu einvernehmlichen sexuellen Handlungen gekommen, nach denen sich der 17-Jährige aber vor sich selbst geekelt und mit einem Schirmständer und einem Hammer auf sein Opfer eingeschlagen hatte. Ein psychiatrisches Gutachten bescheinigte dem jungen Mann eine schwere Persönlichkeitsstörung, die weitere Gewalttaten befürchten lässt, weshalb dieser gemäß Paragraf 21 Absatz 2 StGB in einer Anstalt entsprechend therapiert werden muss.
 

erstellt am 22. Jänner 2020, 13:11

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