Klima-Rebellen provozieren mit 'Blutbad'

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© APA/EXTINCTION REBELLION/MURTAZA ELHAM

Extinction Rebellion inszenierte "Das Blut unserer Kinder" in Wien 

Die Bewegung Extinction Rebellion hat am Samstag um 12.05 Uhr mit der Inszenierung "Das Blut unserer Kinder" auf der Rahlstiege in Wien-Mariahilf mehr Anstrengungen für den Klimaschutz eingefordert. Zehn weiß gekleidete Jugendliche und Dutzende als Trauergemeinde gekleidete Aktivisten leerten dabei rund 200 Liter Kunstblut aus.
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Klimanotstand gefordert

Die Bewegung wollte mit dieser Performance nach eigenen Angaben verdeutlichen, "dass schon jetzt Menschen an Folgen der fortschreitenden Klimakatastrophe sterben". "Schon jetzt sterben in Österreich mehr als doppelt so viele Menschen an der Hitze wie im Straßenverkehr. 2015 waren das immerhin 1.122 und diese Zahl wird bei immer häufiger auftretenden Hitzewellen in Zukunft stark ansteigen. Eine europäische Studie prognostiziert, dass ab 2070 zwei Drittel der Bevölkerung jährlich von Extremwetterereignissen betroffen sein werden, und rechnet mit 135.000 Toten. Nur in Europa wohlgemerkt und pro Jahr", sagte der Aktivist Michael Kothe in einer Aussendung.
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 Die Bewegung forderte von der nächsten Regierung in Österreich, den vom Nationalrat am 25. September beschlossenen Klimanotstand "umgehend auch als solchen zu behandeln". Die Menschheit sei "in einem Notfall!"

erstellt am 19. Oktober 2019, 15:45

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