17-Jähriger drohte Wiener-Linien-Security zu erschießen

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Der Jugendliche steht im Verdacht, zwei Aufsichtsorgane der Wiener Linien mit dem Erschießen bedroht und sie anschließend körperlich attackiert zu haben, wobei er ein weibliches Aufsichtsorgan im Gesichtsbereich verletzte.

Wien. Beamte der Polizeiinspektion Viktor-Christ-Gasse nahmen in den Vormittagsstunden des 16.07.2020 einen 17-jährigen österreichischen Staatsbürger vorläufig fest, wie die Polizei in einer Aussendung schreibt. Der Jugendliche steht im Verdacht, zwei Aufsichtsorgane der Wiener Linien mit dem Erschießen bedroht und sie anschließend körperlich attackiert zu haben, wobei er ein weibliches Aufsichtsorgan im Gesichtsbereich verletzte.

Die beiden Organe der Wiener Linien gaben an, dass der 17-Jährige im U-Bahnbereich ohne Mund-Nasen-Schutz angehalten wurde und sich trotz mehrmaliger Aufforderung weigerte diesen aufzusetzen. Daraufhin sei er des Geländes verwiesen worden, weshalb es zur Drohung und der Attacke gekommen sei. Bis zum Eintreffen der Polizei wurde der Beschuldigte festgehalten.

Teenie drohte eine Pistole zu holen

Da der 17-Jährige in seiner Drohung davon sprach, eine Pistole von daheim zu holen, wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Es konnte keine Schusswaffe aufgefunden wer-den.

Der Jugendliche ist geständig die beiden Aufsichtsorgane bedroht zu haben. Er rechtfertigte dies mit der vermeintlich unhöflichen Art der Organe. Nach erfolgter polizeilicher Einvernahme wurde der 17-Jährige über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt.

erstellt am 17. Juli 2020, 11:02

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