Kurz-Botschafter gegen Kanzler

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© Paul Landerl

Ossi Matic trägt als Integrationsbotschafter den Kanzler-Kurs nicht mehr mit.

Wien. Ostoja „Ossi“ Matic kam mit acht Jahren als Gastarbeiterkind nach Wien. Heute betreibt er höchst erfolgreich die Spengler- und Karosserie-Kette Lucky Car.

Kein Wunder, dass ihn Sebastian Kurz als damaliger Integrations-Staats­sekretär sofort zum „Integrationsbotschafter“ machte. Matic entspricht exakt dem Role Model, das der heutige Kanzler damals im Auge hatte.

Jetzt geht Matic auf Crashkurs mit Kurz: „Seither hat sich viel geändert. Der Wirtschaft fehlen Fachkräfte ohne Ende. ­Warum sollte man einem geflüchteten Menschen nicht die Chance auf Integration geben? Ich werde mein gesamtes Unternehmen für neue Lehrstellen öffnen, um Flüchtlingen einen Neuanfang zu ermöglichen, aber vor allem um Menschenwürde zu geben“, so Matic und weiter: „Ich unterstütze die Petition ‚Ausbildung statt Abschiebung‘ von Integrationslandesrat Rudi Anschober voll, denn ich nehme meine Funktion als Integrationsbotschafter sehr ernst.“

Josef Galley

erstellt am 06. Jänner 2019, 14:53

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