Illegale Moschee: Iran-Verein klagt jetzt die Stadt

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Iranischer Fundi-Verein will in Floridsdorf seine Moschee vor Gericht erkämpfen.

Floridsdorf. Im freitags an sich eher ruhigen Gewerbegebiet in der Richard-Neutra-Gasse in Floridsdorf wird heute wieder Hochspannung herrschen. Wie viele Muslime werden ins Imam-Ali-Zentrum im Haus der persischen Botschaft pilgern, um – laut einem Bescheid der Baupolizei widerrechtlich – der Predigt eines Imams zu lauschen und das Freitagsgebet zu sprechen?

Baupolizei kündigte nun neue Kontrollen an

Polit-Ansturm. Nach der Ankündigung der Kontrolle durch die Baupolizei waren vorigen Freitag in Summe mehr Bezirkspolitiker, Behördenvertreter und Kiebitze als Gläubige versammelt – dennoch will die Baupolizei heute wieder anrücken, wie es aus dem Büro von Stadträtin Kathrin Gaal auf ÖSTERREICH-Anfrage heißt. Der Kontrolldruck werde aufrechterhalten, da die Stadt es sich nicht gefallen lassen werde, wenn der Iran und das Imam-Ali-Zentrum Bescheide der Baupolizei ignorieren.

Imam-Ali-Zentrum klagt vor Verwaltungsgericht

Verfahren. Von Ignorieren kann freilich keine Rede sein. Denn der Verein ist hoch aktiv: Man hat gegen den Bescheid der Baupolizei beim Verwaltungsgerichtshof eine Beschwerde erhoben, wie die Floridsdorfer Zeitung berichtet. „Das sehen wir gelassen. Unsere Rechtsmeinung wird halten“, erklärt Gaals Sprecher.

J. Galley

erstellt am 05. April 2019, 08:21

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