"Demo-Duell" am Kahlenberg

2018090819441.jpg
© TZOe Fuhrich

Der sonst so friedliche Kahlenberg war Schauplatz von zwei radikalen Demos.

Döbling. Die Identitären geben sich plötzlich ganz staatstragend: Ihr Wiener Fähnleinführer Philipp Huemer gründete eine „überparteiliche Plattform“, die am Samstag zur Fackel-Demo anlässlich des Jahrestags der Schlacht um Wien am 12. September 1683 gegen das osmanische Heer aufrief.

Dabei gab es sogar Benimmregeln, die das Tragen einschlägiger Kleidung und Tattoos sowie rechte Parolen untersagte. Ob deshalb nur 250 Rechte den Weg zur Demo fanden?

Als sich der Fackelzug der Rechten in Richtung Cobenzl in Bewegung setzte, warteten dort schon 400 linke Gegendemonstranten. Die Polizei war mit ­einem Großaufgebot von rund 200 Beamten vor Ort, um die Demos auseinanderzuhalten. Schließlich hatte es höchst emotionale Töne von beiden Seiten gegeben, etwa: Wien darf nicht Chemnitz werden.

Dmlh7wnXgAA8QVb.jpg Die Gegendemonstranten

Der rechte Marsch wurde dann vom Cobenzl, den die Linken besetzt hielten, zum Leopoldsberg umgeleitet...

erstellt am 08. September 2018, 22:13

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.