City wird Stau(b)-Hölle

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Der Baustellen-Horror bringt Dutzende Geschäfte und Lokale an den Rand des Ruins.

Innere Stadt. Kurz vor ihrem Abschied aus der Politik zieht Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) noch einmal den Zorn aller City-Benützer auf sich – völlig unkoordiniert startete sie mit den Bauarbeiten auf der Rotenturmstraße, die dazu führen, dass die künftige Flaniermeile Mega-Staus in der gesamten City produziert.

Daneben gibt es das absolut hässliche Containerdorf vor der Albertina – samt Rätselrallye um den Zugang zur weltberühmten Kapuzinergruft – und die Staubhölle am Neuen Markt, der bis 2022 zur Flaniermeile mit Tiefgarage darunter werden soll. Hier ein Geschäft oder Lokal zu betreiben ist längst fast unmöglich.

Zum Drüberstreuen graben beim Schottentor und in der Börsegasse die Wiener Linien auf. „Von Baustellenkoordination kann keine Rede sein, die Innere Stadt wird ohne Plan auf­gerissen. Verärgerte Geschäftsleute klagen über massive Umsatzrückgänge, entnervte Anrainer über eine Lärm-, Abgas- und Staubhölle. Auch die Touristen wundern sich über die verschandelte City“, ätzt FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik. Dieses „Abschiedsgeschenk“ hätte sich Maria Vassilakou getrost sparen können, schimpft er: „Der grüne Hass auf alles, was vier Räder und ­einen Motor hat, kommt uns alle teuer zu stehen.“

Josef Galley

erstellt am 05. April 2019, 08:30

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