Nach Rassismus-Shitstorm: "Mohrenbräu" stoppt Facebook-Auftritt

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Übelste Beschimpfungen gegen Mitarbeiter: Die Mohrenbrauerei zog die Reißleine.

Vbg. Neu ist die Debatte nicht, schon seit Langem steht die traditionsreiche Mohrenbrauerei wegen ihres Namens und vor allem wegen des Firmenlogos unter Beschuss. Den Dornbirnern wird Rassismus vorgeworfen, die Verantwortlichen haben dies stets zurückgewiesen. Nach den jüngsten Aktionen der „Black-Lives-Matter“-Bewegung hat sich der Tonfall verschärft, die Brauerei wird mit Vorwürfen bombardiert.

Online-Petition für das Mohren-Logo

Mitarbeiter wurden als „Dreckspack“ und als „Nazis“ beschimpft. „Uns ist klar, dass unser Logo polarisiert, wir wehren uns aber entschieden gegen Rassismus-Vorwürfe“, sagte Brauerei-Geschäftsführer Thomas Pachole gegenüber Vol.at.

Doch jetzt musste er die Reißleine ziehen. Mohrenbräu machte seine Facebook-Seite dicht, weil der Shit-storm gegen das Unternehmen immer heftiger wurde.

Es gibt aber auch Zuspruch. In einer Online-Petition forderten Hunderte die Beibehaltung des Namens.

erstellt am 22. Juni 2020, 20:21

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