Junger Bankräuber hatte sieben Komplizen

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© APA/KARIN ZEHETLEITNER

Sieben Angeklagte in Graz wegen eines Banküberfalls verurteilt. Der Haupttäter ist untergetaucht und erschien nicht.

Graz. Im Grazer Straflandesgericht sind am Donnerstag sieben junge Angeklagte in Zusammenhang mit einem Banküberfall verurteilt worden. Sie waren alle als Beitragstäter angeklagt, der Haupttäter ist untergetaucht und erschien nicht. Die Beschuldigten im Alter von 19 bis 22 Jahren gewährten dem Täter Unterschlupf, zeigten ihm den Fluchtweg oder chauffierten ihn. Die Strafen betrugen zwei bis 31 Monate Haft, teilweise bedingt.

Alle sieben waren geständig, es gab bei ihnen auch jede Menge Milderungsgründe. Trotzdem blieb der Tatbestand, dass sie dem untergetauchten Bankräuber bei der Tat auf die eine oder andere Art geholfen hatten. Der Schöffensenat verhängt für die direkten Beitragstäter teilbedingte Strafen, die höchste betrug 31 Monate.

Drei der Angeklagten wurden nur wegen Hehlerei und Begünstigung verurteilt, sie kamen mit zur Gänze bedingten Strafen davon, der siebente wurde aufgrund mehrerer Vorstrafen zu einem Jahr unbedingt verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

erstellt am 23. Juli 2020, 21:18

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