Murauer: Jetzt packt Ex-Mitarbeiter aus

Murauer Brauerei
© KRAFT . Das Murtal

Ein Ex-Mitarbeiter erzählt ÖSTERREICH über seinen Kampf in der Brauerei um die Rechte der Kollegen und Mitarbeiter.

Murau. Der Fall der Murauer-Kollektivverträge, über den ÖSTERREICH exklusiv berichtete , schlägt hohe Wellen: Nun meldete sich ein ehemaliger Mitarbeiter mit Insider-Informationen zu Wort: Es soll zuvor bereits Kündigungen gegeben haben, wenn sich Mitarbeiter gegen "Zwangsänderungen" auflehnen wollten.

Andere Aussagen zu den Mitarbeitern wegen KVs

Wie berichtet, entflammte eine vom Land Steiermark vergebene Wirtschaftsförderung erneut die Diskussion rund um die personellen Änderungen in der Brauerei. Aufgrund der Personalentwicklung soll 2019 eine Produktions-GmbH gegründet werden - ein Fakt, den auch Murauer-Geschäftsführer Josef Rieberer bestätigte.

Dagegen wäre eigentlich nichts einzuwenden, ginge damit nicht eine Umschichtung vieler Arbeiter in das deutlich schlechter konditionierte Handels-Kollektiv einher. Murauer streitet ab, die Brauerei-KVs kündigen zu wollen. In einer Betriebsversammlung soll den Mitarbeitern jedoch genau das angekündigt worden sein. Wie sich herausstellt, soll es sich dabei lediglich um die Spitze des Eisbergs handeln. Diskrepanzen solle es auch zuvor gegeben haben.

 "Ich habe versucht, so viele wie möglich zu beschützen, scheiterte aber", erzählt ein Insider gegenüber ÖSTERREICH. Er selbst wurde für sein Engagement gefeuert. "Ich versuchte an die Öffentlichkeit zu gehen. Bei den Medien bin ich aber auf taube Ohren gestoßen", berichtet er.
 

erstellt am 13. September 2018, 08:42

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.