Wer kann Stadtchef: Preuner hat die Nase vorne

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© Neumayr

Vier sind aus dem Rennen, das Duell am 10. Dezember lautet Preuner vs. Auinger.

Ein einziges Mal nach dem Zweiten Weltkrieg hatte mit Josef Dechant (1992 bis 1999) ein ÖVP-Politiker auf dem Chefsessel im Schloss ­Mirabell Platz genommen. Jetzt hat Harald Preuner die besten Chancen.

Nach Auszählung der Wahlsprengel ohne Briefwahl kam der interimistische Stadtchef Harald Preuner (ÖVP) auf 35,30 Prozent der Stimmen, SPÖ-Kandidat Bernhard Auinger folgte mit 31,84 Prozent.

Die anderen Kandidaten abgeschlagen: Johann Padutsch kam auf 11,57 Prozent, Barbara Unterkofler (NEOS) auf 10,93, Andreas Reindl (FPÖ) auf 7,25 Prozent und Christoph Ferch („Bürger für Salzburg“) auf 3,1 Prozent. Padutsch hatte im Vorfeld bereits angekündigt, sich bei einem Ausscheiden aus der Politik zu verabschieden.

An den Machtverhältnissen im Rathaus ändert aber auch ein ÖVP-Bürgermeister nichts. SPÖ und Bürgerliste verfügen nämlich weiter über eine knappe Mehrheit mit 21 von 40 Sitzen. Und es könnte eine kurze Regentschaft werden: Im Frühjahr 2019 stehen bereits die nächsten, in dem Fall regulären Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen an. Gering die Wahlbeteiligung: 38,1 %.

erstellt am 27. November 2017, 09:49

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