Zweitwohnsitze: Schwere Suche für Investoren

Zweitwohnsitz-Freunde
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Wals hat sich bereits selbst zur „Beschränkungsgemeinde“ erklärt.

Salzburg. Die Immobilienpreise steigen und steigen. Wer sein Geld in Immobilien investieren will, versucht mittlerweile, dorthin auszuweichen, wo es noch nicht viele Zweitwohnsitze gibt. Neben den Tourismushochburgen in Pinzgau und Pongau sind auch Flachgauer Orte wie Gröding und Lamprechtshausen gefragt. 82 Orte wurden bereits als „Beschränkungsgemeinden“ erklärt, vor allem in den Wintersportgebieten von Pinzgau und Pongau. Dort werden keine zusätzlichen Zweitwohnsitze mehr genehmigt, weil ihr Anteil schon jetzt bei mindestens 16 Prozent liegt.

Strategien. Die Gemeinde Gröding arbeitet derzeit eine Strategie aus, wie sie mit der steigenden Zahl von Ansuchen umgehen und sich rechtlich absichern kann.

In Lamprechtshausen gibt es sogar Anfragen aus der Schweiz für die Investition in Zweitwohnsitze. Investoren interessieren sich auch stark für Wals aufgrund der Nähe zur Stadt Salzburg. Die Gemeinde hat sich bereits selbst zur „Zweitwohnsitz-Beschränkungsgemeinde“ erklärt.

erstellt am 31. Oktober 2019, 14:54

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