Rudolfskai: Parkverbot wird erneut gefordert

Krawalle-Salzburg
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Die Forderung nach einem Parkverbot ist nicht neu und stößt beim Stadtchef auf Ablehnung.

Salzburg. Nach dem massiven Polizeieinsatz am Rudolfskai in der Stadt Salzburg in der Nacht auf Sonntag hat Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) jetzt vor Schnellschüssen gewarnt. „Jetzt gilt es einmal zu schauen, was der Auslöser für das aggressive Verhalten mancher Nachtschwärmer war.“ Er habe für diese Woche bereits einen Termin mit Landespolizeidirektor Franz Ruf vereinbart. Dabei werde man wohl auch die Frage stellen müssen, ob ein Polizeieinsatz in dem Umfang tatsächlich notwendig gewesen ist.

Die FPÖ gab dem frisch in Kraft getretenen Rauchverbot die Schuld an der Rauferei, die den Einsatz erst ausgelöst hatte. Dadurch würden sich Konflikte von den Lokalen nach draußen auf die Straße verlagern. Die Stadt-SPÖ fordert, an Freitagen und Samstagen ein nächtliches Parkverbot am Rudolfskai umzusetzen. Damit gäbe es mehr Platz und Ausweichmöglichkeiten für die verschiedenen Gruppen. Man könnte sich so schlicht einfacher aus dem Weg gehen. Ein Vorschlag, dem Preuner nur wenig abgewinnen kann. „Die Gefahr, dass Lokalgäste vom Gehsteig auf die Fahrbahn stürzen, wird dadurch nur erhöht.“

erstellt am 06. November 2019, 21:38

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