Prozessflut um Wildschweinjagd

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© ÖSTERREICH/Fuhrich/APA

Mayr-Melnhof gegen Tierschützer

Die Auseinandersetzung zwischen dem Verein gegen Tierfabriken und dessen Obmann Martin Balluch und dem Salzburger Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof artet immer mehr zum Justiz-Krieg aus: Am Dienstag standen Balluch und sechs Mitangeklagte vor Gericht, weil sie Plakate von Max Mayr-Melnhof mit dem Schriftzug „Wanted, wegen perverser Tierquälerei“ in ganz Salzburg affichiert hatten – mutmaßlicher Sachschaden: 5.100 Euro.

Schon vor einer Woche hatte Balluch Mayr-Melnhof wegen einer vermeintlichen Attacke durch Jagdgehilfen angezeigt. Der Landesjägermeister seinerseits klagt auf 100.000 Euro Schadenersatz wegen übler Nachrede und Beleidigung. Noch während Balluch vor Gericht stand – ihm und seinen Mitangeklagten drohten sechs Monate Haft und saftige Geldstrafen –, brachten die Tierschützer Maßnahmenbeschwerden beim Landesverwaltungsgericht Salzburg gegen Landesjägermeister Mayr-Melnhof ein …

erstellt am 29. November 2017, 10:05

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