Vize-Bezirkschefin von der eigenen Partei abgewählt

Ngosso
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Völlig überraschend wurde Mireille Ngosso am Montag von der eigenen Partei abgewählt. Die stellvertretende Bezirksvorsteherin für die Innere Stadt schaffte nur 46 Prozent.

AM Montagabend zeigte sich die im Kongo geborene Wienerin auf Instagram noch zuversichtlich: "Ich freue mich auf eine spannende Konferenz. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis", schrieb sie unter ihr Posting. 

Doch das Ergebnis kam überraschend: Ngosso wird nicht wie erwartet als Spitzenkandidatin für den 1. Bezirk bei der Wien-Wahl im Herbst ins Rennen gehen. Mit nur 46 Prozent schaffte die Ärztin nicht, die Mehrheit in der eigenen Partei für sich zu gewinnen. 

"Ich lasse den Kopf nicht hängen. Ich will mich weiterhin politisch engagieren, denn der Kampf für Gerechtigkeit, Gleichheit, Fairness und Solidarität steckt in meinen Adern", postet Ngossop direkt darauf auf Social Media. Bis zum Ende der Legislaturperiode wolle sie jedenfalls für den Bezirk weiterarbeiten.

In den nächsten Tagen soll analysiert werden, warum Ngosso abgewählt wurde. Insider behaupten, dass die Politikerin zu wenig im Bezirk aktiv gewesen sei. Ihre Hautfarbe habe jedenfalls keine Rolle gespielt, heißt es von Seiten der SPÖ.

erstellt am 03. März 2020, 10:20

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