VdB liegt auch in OÖ deutlich vorne

VdB Hofer OÖ
© Getty Images/Kernmayer/Fotomontage

Trotz blauer Regierungs­beteiligung hatte Norbert Hofer in OÖ keine Chance.

Entgegen aller Voraussagen wurde es kein Kopf-an-Kopf-Rennen: Bei der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl setzte sich Alexander Van der Bellen (VdB) am Sonntag deutlich gegen FPÖ-Kandidat Norbert Hofer durch. Noch deutlicher als im Bund entschieden sich die Oberösterreicher für den von den Grünen unterstützten VdB. Er erreichte 53,32 %. Die Hochrechnungen mit Briefwahlstimmen sehen ihn bei 54,58 % – er konnte damit gegenüber dem ersten Durchgang im Mai um mehr als drei Prozent zulegen.

Oberösterreich © TZOe

Innviertel blau
Im selben Ausmaß verlor naturgemäß Norbert Hofer. Angesichts der blauen Regierungsbeteiligung in OÖ und der traditionell FPÖ-affinen Bevölkerung im Innviertel war die klare Abfuhr für Hofer nicht ­unbedingt zu erwarten gewesen. Selbst in Wels, das seit einem Jahr von FPÖ-Stadtchef Andreas Rabl regiert wird, stimmten 54,99 für Van der Bellen. In Linz erreichte er satte 63,42 %

Stadt vs. Land
Neben dem Zentralraum punktete VdB vor allem im Bezirk Urfahr-Umgebung mit 60,34 %. Hofer erzielte seine besten Ergebnisse in den Bezirken Braunau (56,47 %) und Schärding (56,13 %), im östlichen Mühlviertel und in den Bezirken Wels-Land.

erstellt am 05. Dezember 2016, 08:54

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