Voves macht weiter!

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Nach Steiermark-Wahl: Voves macht "an Spitze der SPÖ" weiter.

Der steirische LH Franz Voves ist entschlossen, die Zusammenarbeit mit der ÖVP nach der Landtagswahl fortzuführen. Er habe als Demokrat Gespräche mit allen Landtagsparteien zu führen, auch mit der FPÖ. In Bezug auf eine Teilzeitlösung an der Landesspitze - von ÖVP-Vertretern angedacht - sagte Voves, "Zurufe einzelner interessieren mich nicht". Eine Koalition mit der FPÖ werde es nicht geben.

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"Es ist üblich, dass die Chefverhandler die Gespräche führen", sagte der SPÖ-Chef. "Es ist nicht zielführend, wenn man sich das Verhandlungsziel zuruft. Das ist nicht dienlich. Ich hoffe auch, dass meine Mannschaft nicht darauf eingeht".

Man habe sich auch sehr ausführlich mit den Beweggründen der FPÖ-Wähler zu beschäftigen, "alles andere wird sich in den nächsten Tagen, in Gesprächen mit den anderen politischen Parteien ergeben", sagte Voves. Einen Termin für die Verhandlungen nannte er nicht.

Auf Journalistenfragen sagte Voves, er habe mit ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer schon telefoniert, über den Gesprächsinhalt wollte er nichts sagen. Bei den Verhandlungen ist natürlich noch viel Strategie dabei: "Ich erlebe dieses Ritual ja zum dritten Mal", so der LH. Es gehe nun um eine fundierte Analyse und um Gespräche mit Vertretern aus den Regionen, wie man die Ergebnisse in Projekte einfließen lassen könne.

In Bezug auf eine mögliche Regierungsbildung sagte der SPÖ-Chef: "Wir haben eine gesetzliche Deadline, wenn wir vor Sommer noch eine Regierung haben möchten, dann wäre der 23. Juni der Tag, an dem diese im Landtag gewählt wird. Ich wäre glücklich, wenn ich weiter an der Spitze stehe und die Verhandlungen führen kann. Das Wahlergebnis war ein wirklich politisches Erdbeben, da kann man nicht zur Tagesordnung übergehen." Er könne auch nicht vorwegnehmen, was FPÖ-Chef Mario Kunasek einbringe. Eine Koalition mit der FPÖ ist für Voves aber nicht auf der Tagesordnung.

Auf seinen angekündigten Rücktritt bei einem Ergebnis unter 30 Prozent angesprochen, sagte er: "Schauen Sie, wir haben nun mit den Wahlkarten 29,3 Prozent, wegen der 0,7 Prozentpunkte stelle ich mir die Frage nicht mehr. Ich habe unglaublich viele Mails bekommen, mit der Aufforderung, 'Sie müssen unbedingt weitermachen'".

Ob er die kleineren Parteien mit einbinden werde? "Ich werde mich bemühen, die Grünen und die KPÖ in Fragen, die sie interessieren, und in Fragen, die für sie wichtig sind, ins Boot zu bekommen", so der LH.

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erstellt am 01. Juni 2015, 18:42

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