Rot-Grün: Wien bleibt bei Asylthema auf Kurs

mfellner-7327.jpg
© Moni Fellner

Das rot-grüne Team der Stadtregierung tagte hinter verschlossenen Türen.

Für die nach ihrem Fahrradunfall noch leicht angeschlagene Grünen-Chefin Maria Vassilakou gab es zunächst Blumen und Genesungswünsche.

Dann ging es bei der rot-grünen Arbeitsklausur im Rathaus zur Sache: Alle Ressorts legten ihre Pläne zum Umgang mit den Herausforderungen in Sachen Asyl und Integration der in Wien bleibenden Menschen auf den Tisch.

Hohe Kosten. Wien werde jedenfalls vom Bund erhebliche Mittel verlangen müssen, um die enormen Kosten für die Integration und Bildung der Asylwerber vom Kleinkind bis zum Erwachsenen bewältigen zu können.

Dazu müsse weiter die Wohnbautätigkeit angekurbelt und generell die Infrastruktur an das starke Bevölkerungswachstum angepasst werden.

Mindestsicherung. Schon im Vorfeld hatten sich Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Vassilakou darauf geeinigt, dass es zu keinen Kürzungen bei der Mindestsicherung kommen dürfe. „Das produziert nur Obdachlosigkeit“, erklärte Häupl.

Die strengen Kontrollen Wiens sollen Missbrauch vorbeugen.

erstellt am 05. April 2016, 08:26

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema