Lenzing soll Schutzmasken produzieren

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Österreich ist derzeit von den Lieferanten aus dem Ausland abhängig.

OÖ-Lenzing. Der Bedarf an Gesichtsmasken ist in den vergangenen Wochen enorm gestiegen. Nachdem es vor wenigen Tagen zu Problemen bei der Lieferung aus dem Ausland gekommen ist, bestätigte Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) am Mittwoch bei Fellner! LIVE, dass man sich nun verstärkt um eine Produktion in Österreich kümmern werde.

Produktion im Inland bringt mehr Sicherheit

Unter anderem wurde der weltweit führende Kunstfaserhersteller Lenzing mit der Entwicklung einer Gesichtsmaskenproduktion beauftragt. „Mein Ziel ist es, dass wir die ­Eigenproduktion von gesundheitsrelevanten Produkten wieder nach Europa und Österreich holen, damit wir krisensicher sind“, betonte der Gesundheitsminister im Gespräch mit ÖSTERREICH-Chefredakteur Niki Fellner.

40.000 Vogelgrippe-Masken freigegeben

Währenddessen sind rund 40.000 Schutzmasken, die zur Zeit der Vogelgrippe angeschafft und seitdem in Feldkirchen (Bezirk Urfahr-Umgebung) gelagert wurden, am Donnerstag in Oberösterreich freigeben worden. Die Prüfung des Amts für Wehrtechnik in Wien hat ergeben, dass die Masken vom Typ FFP1 und mit Haltbarkeitsdatum 2016 noch alle tauglich sind, teilte das Land mit. Die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung wird nun über die Verteilung entscheiden. Die Masken sollen an Einrichtungen des Gesundheits­wesens, Ärzte, Apotheken sowie Alten- und Pflege­heime gehen.

erstellt am 20. März 2020, 09:18

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