Hass-Attacken in Rot und Blau

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Ein ÖSTERREICH-Interview mit Häupl sorgt für riesigen Wahlkampfwirbel.

Jetzt ist das Politklima endgültig vergiftet: Am Dienstag teilte das Büro von Bürgermeister Michael Häupl dem Privatsender Puls 4 schroff mit, dass die angefragte Zweier­runde mit HC Strache „nie geplant“ gewesen sei. Es gibt in diesem brutalen Wahlkampf also nur ein Zusammentreffen, bei der Elefantenrunde am Montag um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf Puls 4.

Häupl: »Strache jammert weinerlich und sudert«
Angriff. Auslöser des Zwists war ein angriffiges Interview mit Bürger­meister Michael Häupl in ÖSTERREICH (siehe Zitate rechts). Der Bürgermeister bekrittelte Straches „Hetzen und Sudern“, attestierte ihm indirekt, „seelisch tot“ zu sein und „weinerlich zu jammern“.

FPÖ: »Dann ist Häupl selbst seelisch verroht«
Konter. Straches Mann fürs Grobe, Toni Mahdalik, holt jetzt zum Gegenschlag aus: „Häupl hat die Hose gestrichen voll. Das ist letztklassig. Ich erinnere daran, dass sich die FPÖ immer für Hilfe für wirklich Verfolgte eingesetzt hat. Wen die 400.000 Armen in Wien, 100.000 davon Kinder, kalt lassen, der ist selbst seelisch verroht.“
Die Catcher am alten Heumarkt gingen einst sehr viel feiner miteinander um …Josef Galley

erstellt am 30. September 2015, 08:23

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