Häupl greift im Kindergarten-Skandal durch

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Bürgermeister will mehr Kontrolle in Kindergärten.

In der emotionalen Debatte um die 30 Fragen der Wiener ÖVP zu Jihadisten und Islam-Fundis in den Kindergärten lässt derzeit vor allem Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) aufhorchen: „Mehr Kontrollen“. „Es stand immer außer Zweifel, dass wir null Toleranz gegenüber Kriminalität in Trägervereinen haben. Da greifen wir sofort durch“, erklärt er zum derzeit untersuchten Betrugsfall eines islamischen Kindergartens in Brigittenau.

„Vorfälle anzeigen“
Aber auch Salafismus und die – von ÖSTERREICH aufgedeckte – Erziehung zum Jihad werde hart geahndet: „Es gab bisher keine Gefährdung von Kindern, die uns bekannt wurde. Wenn es Vorfälle gibt, sind die Berechtigung und die Förderung sofort weg. Ich fordere alle Eltern auf, sofort zu melden, wenn es einen Verdacht gibt. Danach gibt es umgehend unangemeldete Kontrollen.“

Mehr Kontrollpersonal
Wofür auch das Personal nun von 11 auf 13 Kontrol­lore aufgestockt wird: Es wird auch mehr als die heuer 3.500 Kontrollen geben und Häupl will Kontrollore durch das Wiener Deradikalisierungsnetzwerk schulen lassen, das schon 2.000 Pädagogen ausgebildet hat.

Die MA11-Hotline für Verdachtsfälle: Mo.–Fr., 8–18 Uhr, Tel. 01-4000-8011.

erstellt am 18. Dezember 2015, 08:08

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