Das rot-blaue Duell um Wien beginnt

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© tzoe/APA

Die SPÖ wird nach Rot-Blau im Burgenland noch härter gegen die FPÖ kämpfen.

Rathaus. „Wir werden klarmachen, dass alles, was von dieser Partei kommt, menschenverachtend und völlig abzulehnen ist. Da ist nichts Kon­struktives und nur Negatives“, fasst SPÖ-Landessekretär Georg Niedermühlbichler die neue, alte Strategie der SPÖ gegenüber der FPÖ nach der rot-blauen Koalition im Burgenland zusammen. Und man werde klarmachen, dass „wir als Wiener SPÖ mit dieser Truppe wirklich gar nichts gemeinsam haben. Wir stehen für ein positives Wien, für ein Wien des goldenen Wiener Herzen und der Menschlichkeit.“

Im Wahlkampf werde man ab sofort als scharfer Gegenentwurf gegen Rechts agieren und keine Sekunde Zweifel aufkommen lassen, wer der wahre Gegner der SPÖ in diesem harten Duell sein wird.

FPÖ setzt auf Strache. Die FPÖ dagegen ist in Jubelstimmung: Es zeige sich, dass es – freilich ohne Häupl – in Wien auch eine rot-blaue Option gebe, behaupten HC Strache und seine rechte Hand Johann Gudenus schon seit langer Zeit. Darauf wird jetzt der gesamte Wahlkampf der FPÖ aufgebaut: eine blaue Regierungsbeteiligung in der Zeit nach Häupl.

erstellt am 06. Juni 2015, 23:30

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