Misstrauensantrag gegen Vassilakou: FPÖ blitzt ab

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© tzoe

Antrag findet keine Mehrheit – Vassilakou erbost über beleidigende Dringliche.

„Dem sündteuren Fuhrwerken der ­verkehrspolitischen Megäre muss rasch ein Ende gesetzt werden“, polterten Klubobmann Johann Gudenus und Verkehrssprecher Toni Mahdalik (beide FPÖ) gegen Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne).

Am Donnerstag brachten die Freiheitlichen im Gemeinderat einen erneuten Misstrauensantrag gegen Vassilakou ein. Der Antrag wurde mit 34 zu 57 Stimmen abgelehnt. Vassilakou zeigte sich einerseits erfreut, andererseits erbost über die Dringliche Anfrage der FPÖ. „Noch nie habe ich eine Anfrage mit so vielen Beschimpfungen und Beleidigungen gelesen.“

Aufreger
Den Blauen ist die Einführung der Pärchenampeln rund um den Song Contest nach wie vor ein Dorn im Auge: „Homo-Ampeln um 63.000 oder die 580.000 Euro teure Fußwegekarte mit Nullwert etwa sind Vehikeln zur Klientelbetreuung der Grünen und zugleich ein Taschenraub auf offener Straße am Steuerzahler“, meinten Gudenus und Mahdalik.

Großer Werbewert
Vassilakou konterte: „Mit den 63.000 Euro teuren Ampelpärchen ist ein kaum abschätzbarer Werbewert für die Stadt erzielt worden, der in die Millionen geht.“ Und weiter: „Die Aktion hat weltweite Begeisterung auf allen Kontinenten hervorgerufen und zahlreiche Nachahmer im In- und Ausland gefunden.“

erstellt am 29. Mai 2015, 21:32

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