Figl plant jetzt Einfahr-Verbot für Innenstadt

Figl
© ÖSTERREICH/ Artner

Bezirks-Chef Markus Figl (ÖVP) prüft Einfahrtsbeschränkungen und City-Maut.

Knalleffekt in der Diskussion rund um den Autoverkehr in der Wiener Innenstadt. Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) gab am Freitag - völlig entgegen der bisherigen Parteilinie der Landes-ÖVP - bekannt, dass er die Schaffung von Einfahrtsbeschränkungen in die innere Stadt prüfe.
 
Er habe die Verkehrskommission des Bezirks mit der Erstellung eines Konzepts beauftragt, für das es "keine Denkverbote" gebe. Explizit sagte er, dass weder bauliche Maßnahmen wie Poller - nach Vorbild der Salzburger Altstadt - noch "Zahl-Barrieren wie eine Maut" auszuschließen seien.
 
Selbst der Geltungsbereich sei noch offen: sicher betroffen wird wohl die innere Stadt innerhalb der Ringstraße sein. Ob diese selbst und auch die Zweierlinie, die zur inneren Stadt gehören, mit betroffen sind, sei von der Prüfung jedenfalls nicht ausgenommen.
 
Die Reaktionen fielen wie erwartet zwiespältig aus: Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) gratulierte und versicherte ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit. "Vor wenigen Wochen wurde das Thema Citymaut von der Wiener ÖVP noch generell abgelehnt. auch der Bezirksvorsteher hat sich dazu bislang immer skeptisch geäußert", ärgert sich dagegen ÖAMTC-Experte Nikolaus Authried.

erstellt am 14. Juli 2018, 08:26

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