Experte: "Städten droht große Wohnbau-Lücke"

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© GBV

Trotz Zuwanderung bricht aus Kostengründen der geförderte Wohnbau ein.

Der Chef des Verbands der gemeinnützigen Wohnbauträger, Karl Wurm, beklagt das Sinken der Förderzusagen für den gemeinnützigen Wohnbau: 2015 sei die Zahl der Förderzusagen für Wohnbauten auf 22.600 gesunken, das sei ein Minus von 16 Prozent.

„Besonders stark war der Einbruch bei den Mietwohnungen, wo es um 18 Prozent weniger Förderzusagen gegeben hat“, so der Experte.

Wohnbauleistung sinkt.
Die 187 gemeinnützigen Bauvereinigungen haben im Vorjahr in Österreich rund 18.500 neue Wohnungen fertiggestellt, ein Anstieg um 17 Prozent oder 2.740 Einheiten. Für 2016 erwarten sie aber einen Rückgang um 24 Prozent oder 4.500 Einheiten auf 14.100 Neubauwohnungen. 2017 dürfte es nur ein kleines Plus von 6 Prozent auf 14.800 geben.

Lange Wartelisten
Das rapide Bevölkerungswachstum würde die Wohnungsknappheit bei schwächelnder Förderleistung verschärfen. Speziell für billige Mietwohnungen werden die Vormerklisten der GBV immer länger, die Zahl der Anfragen stieg um über 50 Prozent, berichtete Wurm.

erstellt am 17. März 2016, 08:38

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