Grüne fordern Fahrstreifen für Rad und Bus

Nibelungenbrücke
© stadtgeschichte.linz.at

Radfahrer fordern schon seit Jahren mehr Schutz auf der Nibelungenbrücke.

Linz. Immer wieder kritische Situationen und Unfälle, die auch schon Verletzte gefordert haben: Die Linzer Nibelungenbrücke zählt zu den gefährlichsten Stellen für Radfahrer im Stadtgebiet. Pläne für eine Verbesserung sind schon viele geschmiedet worden. Die Grünen fordern nun pro Fahrtrichtung einen Fahrstreifen exklusiv für Rad- und Busverkehr. Ein entsprechender Antrag für den kommenden Gemeinderat liegt vor.

Handlungsnot. „Die Zeit der Ankündigungen und Versprechungen muss endlich vorbei sein. Es braucht sofortige Maßnahmen und keine weiteren Verzögerungen“, betont Klubobmann Helge Langer. Dass nun auch Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) über Bypassbrücken nachdenke, sei zu begrüßen: „Diese Lösung ist aber wieder nur eine langfristige, die Sicherheit auf der Nibelungenbrücke muss sofort erhöht werden, ehe noch mehr Unfälle geschehen und Menschen zu Schaden kommen“, fordert Langer. Deshalb schlägt er vor, in beiden Fahrtrichtungen je einen Fahrstreifen als Bus- und Radspur zu nützen.

Gegenkritik. Einwände des Vizebürgermeisters, dass dies rechtlich nicht umsetzbar sei, seien auf Anfrage bei Verkehrs- und Mobilitätsklubs nicht bestätigt worden.

erstellt am 07. November 2019, 16:56

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