40-Jähriger bekam Messer in Bauch gerammt

Messer Messerstecher Messerattacke
© Symbolbild/Getty Images

Wäre ohne Notoperation verblutet - 50-jähriger Verdächtiger leugnet - Gab nur Streit zu.

Linz. Auf dem Linzer Südbahnhofmarkt hat Dienstagmittag ein 50-Jähriger offenbar im Zuge eines Streits auf einen 40-Jährigen eingestochen, der nur durch eine Notoperation gerettet wurde. Der Verdächtige wurde in die Justizanstalt Linz eingeliefert, er bestreitet die Tat, hieß es bei der Polizei OÖ.

Gegen 13.30 Uhr waren Polizisten wegen einer Messerstecherei zum Marktgelände gerufen worden. Als die Beamten dort eintrafen, versorgte bereits die Rettung den Schwerverletzten. Laut Zeugen habe das mutmaßliche Opfer mit dem Unbekannten gestritten. Auf einmal soll der Mann dem 40-Jährigen ein Messer in den Bauch gerammt haben. Dann verschwand er.

Der Flüchtige wurde noch am selben Tag ausgeforscht. Als die Polizei ihn in seiner Wohnung festnehmen wollte, machte dieser nicht auf, worauf die Türe zwangsweise geöffnet wurde. Der Beschuldigte gab bei der ersten Einvernahme lediglich zu, mit dem 40-Jährigen aneinandergeraten zu sein. Mit einem Messer will er nicht zugestochen haben. Die Tatwaffe war nicht in der Wohnung. Laut Auskunft des behandelnden Arztes wäre das Opfer verblutet, wäre es nicht notoperiert worden.

erstellt am 18. März 2020, 20:41

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