Aus Swingerclub soll Asylquartier werden

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© Privat

Trotz Pachtvertrag soll der Swingerclub „Metropolis“ Asylunterkunft weichen.

Schwere Vorwürfe erheben Jürgen F. und Janine R. gegen ihren Vermieter: Gerade vier Monate gibt es ihren Swingerclub „Metropolis“ in Steyr.

Doch Montag standen die beiden samt ihren Gästen vor versperrter Türe.

Der Vermieter soll trotz gültigen Pachtvertrags die Schlösser ausgewechselt und Teile der Einrichtung entfernt haben.

Grund: „Er hat Flüchtlinge als Einnahmequelle entdeckt“, so Jürgen F. Jetzt will er den Swingerclub raus und eine Asylunterkunft rein haben. „Aber nicht aus Hilfsbereitschaft“, so F. Die wahren Motive äußert der Verpächter in einem aufgezeichneten Telefonat: „Wenn ich die Affen zum Fressen führe, bekomme ich 19 Euro pro Tag.“

erstellt am 03. Februar 2016, 07:31

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