Riesen-Wirbel um Flüchtlinge in Kremser Bad

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© Badearena Krems

Laut Stadt war es ein „Irrtum“. Bäder setzen aber, neben Hausverbot, weitere Schritte.

Die Vorfälle mit Flüchtlingen in Schwimmbädern reißen nicht ab. Nach Korneuburg und Mödling, wo Asylwerber Hausverbot haben bzw. nur in Begleitung hinein dürfen, soll es auch in der Badearena Krems einen „Skandal“ gegeben haben.

Sauna-Schock. Hier standen Flüchtlinge plötzlich in der Damen-Sauna, was für Aufsehen unter den weiblichen Gästen sorgte. Seitens der Stadt Krems heißt es aber: „Das war nur ein Missverständnis und Irrtum. Die Asylwerber haben sich verlaufen und waren anstatt im Hallenbad in der Sauna gelandet. Übergriffe gab es keine.“

Sprachbarriere. Das Problem seien die Beschilderungen, die nur auf Deutsch aushängen. Um die angespannte Situation zu entschärfen, setzt Krems nun Maßnahmen: Die Badeordnung wird ins Englische, in Farsi und Arabisch übersetzt und Asylwerbern bei der Kasse ausgehändigt.

Auch für das Florian-Berndl-Bad in Korneuburg und für das Happyland in Klosterneuburg wird die Badeordnung jetzt in mehrere Sprachen übersetzt.

St. Pölten. Weil es schwierig sei zu beurteilen, wie viele Sprachen vorrätig sein müssen, geht St. Pölten einen anderen Weg: „Wie arbeiten derzeit daran, die Badeordnung durch einfache Piktogrammen dazustellen“, heißt es aus dem Rathaus.(grp)

erstellt am 03. Februar 2016, 07:14

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