NÖ-Wahlen: ÖVP rüttelt an roten Bastionen

Bernhard Ebner
© vpnoe.at

SPÖ-geführte Städte spielen bei der Gemeinderatswahl eine entscheidende Rolle.

NÖ. Die VP legt seit September 2018 eine Top-Basis für die Gemeinderatswahlen im Jänner. Mit ihrem großen Ausbildungsprogramm „my partei“ bildete die Volkspartei in 60 Seminaren über ein Jahr rund 1.000 Personen in den Bereichen wie Politik, Marketing oder Rhetorik aus. Für den Wahlkampf stehen somit 1.000 zusätzliche, bestens geschulte Helfer zur Verfügung.

Städte. Es liegt nahe, dass diese bei einem großen Wahlziel – ÖVP-Erfolge in roten Schlüsselstädten – eine große Rolle spielen. Bei der letzten Auflage 2015 schnappte sich die Volkspartei die Mehrheit in 434 von 573 NÖ-Gemeinden, dazu die Bürgermeister-Stühle in Wr. Neustadt und Gmünd. Zwei Städte, die im Jänner voll im Fokus stehen. Die ehemals rote Bastion Stockerau fiel heuer bei der vorgezogenen Wahl. Und mittelgroße, SPÖ-geführte Städte wie Amstetten oder Ybbs geraten ebenfalls zum „Battleground“.

Wahlkampf. Die ÖVP wird bei ihrem Wahlkampf ihre Möglichkeiten ausschöpfen. „Es finden 567 unterschiedliche Gemeindewahlen (ohne Statutarstädte und vorgezogene Wahlen, Anm.) statt, mit verschiedenen Themen, Kandidaten, Strategien und Zielen“, sagt VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Verständlich, dass sein SP-Pendant Wolfgang Kocevar betont: „Wir wollen unsere Bürgermeister-Gemeinden stärken.“

erstellt am 08. November 2019, 14:28

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