Land zieht dem Hundegesetz den ersten Zahn

Hund
© Symbolbild/Getty Images

Inmitten der Aufregung rund um das neue Hundegesetz schärft das Land nun nach.

NÖ. Durch NÖ geht ein Aufschrei. Beschwerden, Petitionen und ein Aufruf zu einer Volksabstimmung ziehen durchs Land. Die Aktionen richten sich geeint gegen das neue Hundegesetz , das für alle Vierbeiner Leine und Beißkorb an öffentlichen Plätzen vorschreibt. Ausnahme: „Kleinere Hand­taschenhunde“. Unter den Betroffenen sind neben Hundehaltern und Experten, die Klagen der Wirte nicht zu überhören: Sie fürchten (auch angesichts des bereits geltenden Rauchverbots) Kundenschwund.

Präzisierung. Das Land wird das noch junge Gesetz nun nachschärfen. Laut ÖVP-Klubobmann Klaus Schneeberger soll eine „authentische Interpretation“ erfolgen. Was das bedeutet? Im Landtag soll per Beschluss der Zusatz angefügt werden, dass das Gesetz erst ab einer Menschenansammlung ab 150 Leuten greife. Das heißt: Bis zum Erreichen der Personenanzahl gilt Leinen- oder Beißkorbpflicht, ab der Anzahl muss dem Hund beides angelegt werden. Kleinere Gaststätten oder Badeanlagen sollen so „entlastet“ werden.

Zeitplan. Der Beschluss soll, wenn möglich, am 21. November erfolgen. Das wäre vor dem Ende der Einspruchsfrist für Landesbürger am 5. Dezember.

erstellt am 07. November 2019, 10:36

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